Konzession A und B

 

Der Gesetzgeber hat die A-Konzessionen für die neuen Grand Casinos und die B-Konzessionen für die Nachfolger der früheren Kursäle geschaffen. Heute lässt sich feststellen, dass die Unterscheidung von A- und B-Konzessionen für Grösse und Umsatz einer Spielbank keine Bedeutung hat.

 

Für A- und B-Konzessionen gelten die gleichen gesetzlichen Auflagen betreffend Sicherheit und Sozialschutz. Alle Konzessionen laufen bis ins Jahr 2023.

 

Unterschiede im Spielangebot

 

Die Spielbanken mit A-Konzession können eine unbeschränkte Anzahl von Tischspielen und Glücksspielautomaten anbieten und Jackpots untereinander vernetzen. Die Höchsteinsätze sind gesetzlich nicht beschränkt.

Die Spielbanken mit B-Konzession dürfen nur drei Arten von Tischspielen (z.B. Roulette, Black Jack und Poker) und höchstens 250 Glücksspielautomaten anbieten. Zudem müssen sie Einsatz- und Gewinnbeschränkungen respektieren und dürfen Jackpots nicht über die eigene Spielbank hinaus vernetzen.

 

Unterschiede bei der Zweckbindung der Spielbankenabgabe

 

Die Spielbankenabgabe der Casinos mit A-Konzession fliesst zu 100 Prozent in die AHV. Bei den Casinos mit B-Konzession fliessen 60 Prozent der Spielbankenabgabe in die AHV und 40 Prozent an den Standortkanton.