Historische Entwicklung in der Schweiz


19. Jahrhundert:  Betrieb von Kursälen.

In Kursälen werden Glücksspiele zur Unterhaltung angeboten. Erlaubt ist ein Einsatz von maximal fünf Franken.

 

1993:  Das Volk sagt Ja zu Spielbanken. 

In der Volksabstimmung am 7. März 1993 stimmt das Volk der Einrichtung von Spielbanken mit grosser Mehrheit zu (72% Ja / 28% Nein). Ausschlaggebend war, dass die Schweizer/innen nicht mehr im grenznahen Ausland spielen sollen, sondern in der Schweiz. Die Besteuerung der Schweizer Spielbanken schafft hohe Einnahmen für die AHV, die sonst ins Ausland fliessen würden.

 

2000: Das Spielbankengesetz tritt in Kraft. 

Am 1. April 2000 tritt das Spielbankengesetz in Kraft. Der Betrieb der Automaten in Restaurants und in Kursälen wird nach einer Übergangsfrist eingestellt.

 

2002/2003:  Eröffnung der Spielbanken

Gestützt auf eine Konzession des Bundesrates werden in den Jahren 2002/03 21 Spielbanken eröffnet. Die Casinos in Arosa und Zermatt müssen mangels Nachfrage nach kurzer Zeit wieder schliessen.

 

März 2012: Das Volk sagt Ja zu Geldspielen zugunsten gemeinnütziger Zwecke.

Am 11. März 2012 nimmt das Volk den neuen Verfassungsartikel „Geldspiele zugunsten gemeinnütziger Zwecke“ deutlich an (87% Ja / 13% Nein). Gestützt auf die neue Verfassungsbestimmung wird die Arbeit für ein neues Geldspielgesetz aufgenommen, welches das Spielbankengesetz und das Lotteriegesetz zusammenführt.

 

November 2012: Zwei neue Casinos

Gestützt auf eine Konzession des Bundesrates werden im November 2012 in Neuenburg und Zürich je ein Casino eröffnet.

 

Heute sind 21 Casinos in Betrieb.